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Kinderhochstuhl – aber welchen?

Die erste Teilnahme an den Familienmahlzeiten ist ein großer Schritt für ein Kleinkind. Auf Augenhöhe mit Mama und Papa am Tisch zu sitzen und selbständig die Butterbrotstückchen vom Brettchen zu greifen, macht nicht nur Spaß, sondern erzeugt auch einen gewissen Stolz. Vor diesem Erlebnis steht allerdings die große Auswahl:

Welcher Hochstuhl darf es denn sein?

Der variable Treppenhochstuhl

Treppenhochstühle ähneln einer hölzernen Treppe mit zwei Stufen in Stuhlform. Auf der obersten „Stufe“ sitzt das Kind, unten stellt es seine Füße ab. Der Abstand der beiden Treppenstufen lässt sich variieren – so wächst der Stuhl mit dem Kind mit. Als Zubehör gibt es fest montierbare Vorsatztische, die mit einem Schrittgurt ausgestattet sind. Die Sparversion des Vorsatztisches ist der Vorderbügel, ebenfalls mit Schrittgurt, der das noch kleine Kind vor dem Herunterfallen bewahrt. Einige Treppenstuhlhersteller bieten zur zusätzlichen Sicherheit auch Anschnallgurte an.

Weiteres Zubehör für die Bequemlichkeit des Babys sind Hochstuhlauflagen, Rückenkissen und Sitzverkleinerer. Der Sitzverkleinerer polstert das Kind von allen Seiten und hilft den noch sehr kleinen Kindern dabei, stabil zu sitzen.

  • Der bekannteste Hersteller dieser Hochstuhlart ist die Firma Stokke. Der von Stokke produzierte „Tripp Trapp“ überzeugt durch seine Stabilität und Standfestigkeit – die hohe Qualität schlägt sich auch im Preis nieder. Ergänzt durch die Tische von clicclacs.de wird aus dem Stokke Stuhl ein richtiges Kinderrestaurant und -spielplatz.
  • Eine weitere bekannte Marke ist Hauck: Die Treppenhochstühle dieser Firma sind um einiges preiswerter, im Test der Stiftung Warentest von 2007 schnitt Hauck mit der Gesamtnote 2,3 nur wenig schlechter ab als Stokke mit 1,6. Die Zeitschrift Ökotest bewertete den Hauck Alpha und den Stokke Tripp Trapp mit „gut“.

Aus 2 mach 1: der Kombihochstuhl

Der Kombihochstuhl setzt sich aus einem Tisch im Kleinkindformat und einem kleinen Stühlchen zusammen. Die beiden Elemente lassen sich so übereinander setzen, dass sie einen Hochstuhl ergeben. Zumeist besteht dieses Ensemble aus Holz und besitzt einen mit Schaumstoff gepolsterten, nass abwischbaren Sitz. Vorsatztisch und Schrittgurt sind in der Regel ebenfalls mit dabei.

Hersteller der eher gehobenen Preisklasse sind die Firma Storchenmühle, die im Bereich der Babyprodukte regelmäßig Trends setzt, und zum Teil auch die Firma Roba. Herlag bietet günstigere Varianten an.

Hochstuhl
Bildquellenangabe: ©Helene Souza / pixelio.de

Für die Kleinsten: der Schalensitz

Ein Beispiel für den eher seltenen Schalensitz ist der Polly Magic von der Firma Chicco. Im leichten Metallgestell ruht eine verstellbare Schale, die flach als Babyliege verwendet werden kann. Wenn das Kind heranwächst und sitzen lernt, stellt man den Schalensitz einfach in die Sitzposition – der Anschnallgurt ist inklusive.

Platzsparend: der Tischsitz

Wer zuhause nicht viel Platz hat, der kann sich auch einen Tischsitz für sein Kind anschaffen. Ein solches Hochstuhlmodell wird direkt an den Tisch montiert und ist universell einsetzbar. Günstige Modelle gibt es von der Firma Safety 1st – Chicco hingegen bietet die komfortablere, drehbare Variante im höheren Preissegment an.

Design-Stühle von Premium-Herstellern

Auch für Individualisten und Freunde eines besonderen Designs ist auf dem Hochstuhlmarkt gesorgt. Schauen sie sich die ausgeklügelten Sitzsysteme der Hersteller Svan und Peg Perego an! Der Multifunktionshochstuhl „Prima Pappa Diner“ von Peg Perego zum Beispiel besteht aus Kunststoff und Aluminium. Er ist sowohl in der Höhe als auch in der Sitzneigung mehrfach verstellbar.

About Peggy

Mein Name ist Peggy und ich bin Mutter eines Sohnes. Gerne freue ich mich über einen Erfahrungsaustausch mit anderen Mamas über fast alle Themen rund um Baby und Kind. Noch mehr über mich findest du auf meinem Google+ Profil

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