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KInderzimmer einrichten

So wird das Kinderzimmer zum gemütlichen Schlaraffenland für die Kleinen

Die Gestaltung eines Kinderzimmers stellt für viele Eltern eine echte Herausforderung dar. Schließlich haben Kinder ganz andere Erwartungen an die Einrichtung ihres eigenen Zimmers. Ihre Bedürfnisse sind besonders vielseitig und müssen sich dennoch in einem Raum vereinen lassen. So muss das Kinderzimmer für wildes Toben mit Geschwistern und Freunden, kreatives Malen und Basteln, aber auch als gemütlicher Rückzugsort bei Kummer und Sorgen, zum Tag- und Nachtträumen, Lesen und ruhigen Puzzlespielen herhalten.

Zudem muss aber auch an das Verrichten der täglichen Hausaufgaben und der Unterbringung von Kleidung und etlichen Spielsachen bei der Gestaltung eines Kinderzimmers gedacht werden. All diese Themen machen das gemütliche Einrichten des Kinderzimmers zur echten Herausforderung, die aber mit einigen Tipps und Tricks gut gelingen kann!

Das erste eigene Zimmer als Raum für Geborgenheit

Kinder wachsen in einer immer schnelllebigen Welt auf, die schon an die Kleinsten unserer Gesellschaft hohe Anforderungen stellt. Deshalb ist es besonders wichtig, dass das Kinderzimmer ein besonderer Raum der Ruhe und Geborgenheit für das Kind ist, in dessen Wohlfühlzone es sich bei Bedarf zurückziehen kann.

Aber wie gibt man einem Raum die nötige Ausstrahlung von Wärme und Geborgenheit?

Eine besondere Bedeutung hat die Lichtgebung eines Zimmers. Kinder fürchten sich häufig vor Dunkelheit. Zu starkes und grelles Licht führt jedoch zu einer kalten Atmosphäre. Setzen Sie deshalb auf gelbes und warmes Licht. Viele kleine Lampen im Raum verteilt, führen dazu, dass sich bei Dunkelheit keine großen Schatten bilden, die Kinder häufig ängstigen. Eine kleine Nachtlampe mit schönem Motiv in der Steckdose sorgt auch während der dunkelsten Stunde für ein beruhigendes Licht! In der Spiel- und Leseecke ist zudem auf eine stärkere Beleuchtung zu setzen, als im Kuschel- und Schlafbereich. Dieser darf auch gerne mit indirektem Licht ausgestattet sein.

Sitzt ihr Kind auch gerne unter dem Esszimmertisch?

Kinder lieben Höhlen! Begeistern Sie Ihr Kind mit eigenen Rückzugsmöglichkeiten in seinem Zimmer, welche den Schutz einer eigenen Höhle bieten. Zu denken sind entweder an Himmel für das Bett, kleine Spielzelte oder -häuser. Gleichzeitig eröffnen diese “Räumlichkeiten” viele Gelegenheiten für kreative Rollenspiele oder gemütliche Leseecken für Abenteuerbücher.

bemalte Wand im Kinderzimmer
Mit etwas Kreativität wird eine Wand im Kinderzimmer zum Kunstwerk.

Ruhige und dennoch bunte Farbgestaltung

Farben und Formen haben einen enormen Einfluss auf das tägliche Gemüt unserer Kleinen. Wer mit allzu grellen Farbtönen arbeitet, unterstützt die Unruhe und das kontinuierliche Aufdrehen seines Kindes. Allerdings sollte das Kinderzimmer durch langweilige Töne auch nicht trist und langweilig wirken. Eine Kombination aus belebenden starken Farben in Verbindung mit pastellfarbenen Tönen sind hier ideal. Wer möchte kann auch unterschiedliche Zonen des Kinderzimmers mit verschiedenen Farbtönen unterstreichen. Ein sanftes Himmelblau in der Kuschel- und Schlafecke in Verbindung mit einer orangenen Spielecke wirken wahre Wunder!

Bei der Farbgebung sollte auch der Geschmack des Kindes getroffen werden. Gerne dürfen die jeweiligen Lieblingsfarben verwendet werden, um die eigene Entwicklung der Identität und das Bewusstsein über den eigenen Raum zu unterstützen. Helle und freundliche Farben sind bei der Wahl für das Kinderzimmer zu bevorzugen. Schwarz ist hingegen komplett zu vermeiden. Die Wandfarbe sollte mit den Einrichtungsgegenständen harmonieren. Ist der Wandton stärker gewählt, sollten die Möbel dezenter sein und umgekehrt. So erhält man einen stimmigen Gesamteindruck.
Kinderzimmermoebel
Kinderzimmermöbel sollen alles andere als langweilig sein! – Urheberrecht: akaciyant / 123RF Stockfoto

Die Wahl der richtigen Möbel

Bei Kindermöbeln wird häufig gespart, denn viele Eltern sind sich des Umstandes bewusst, dass Kinder schnell aus ihren Möbeln “herauswachsen”. Kleinkindermöbel werden von denen eines Schulkindes und diese wieder von denen eines Teenagers abgelöst.

Dennoch sollte gerade bei Möbeln für die Kleinen auf Qualität gesetzt werden. Wer hier zur Billigvariante greift, riskiert gesundheitliche Probleme durch schädliche chemische Zusatzstoffe in Lack und Material, sowie Risiken beim wilden Spielen durch Absplitterungen oder gar Durchbruch von Möbelelementen. Gut verarbeitetes naturbelassendes Holz ist der Plastikvariante stets vorzuziehen.

Bei der Wahl der Möbel sollte neben den ästhetischen Aspekten auch auf Praxistauglichkeit geachtet werden. Robustheit und Langlebigkeit stehen an erster Stelle! Nur so kann sich ein Kind in seinem Raum wirklich sicher und wohl fühlen! Bei der Wahl der Möbel ist auch auf viel Stauraum zu achten. Empfehlenswert sind Spielzeugkisten, robuste Regale und nicht zu hohe Kleiderschränke, damit das Kind selber Zugriff auf seine Kleidung hat. Kinder brauchen sehr viel Schlaf. Folglich hat die Wahl eines guten Bettes höchste Priorität! Nur zu gerne wird am Abend noch mit den Eltern gekuschelt oder eine spannende Gute-Nacht-Geschichte gemeinsam gelesen. Weiche Bettdecken mit kindgerechten Motiven sorgen neben dem liebsten Kuscheltier für kuschelige Stunden im eignen Bett! Bequeme Sitzmöbel bieten einen zusätzlichen Rückzugsraum für gemütliche Lesestunden. Besonders beliebt sind Sitzsäcke oder Hängesessel, welche an der Decke befestigt werden.

Fatboy
Fatboy – Screenshot von http://www.sitzclub.de

Ausgewähltes Spielzeug für die Kleinen

Ein Kinderzimmer ohne Spielzeug wäre kein richtiges Kinderzimmer! In der heutigen Welt des Überflusses ist es besonders wichtig, das eigene Kind nicht mit zahllosen Spielzeugen zu ersticken, sondern ausgewählte und hochwertige Gegenstände zum kreativen Spielen anzubieten. Zu viele Spielsachen sorgen schnell für Unordnung und überfordern Ihr Kind. Dies schafft eine unbehagliche Atmosphäre.

Es gilt der Grundsatz: Ordnung schafft Behaglichkeit!

Wichtig sind genügend Stauräume, wie geräumige Spielzeugkisten, in denen das Kind seine Spielsachen selbst einräumen lernt. Oversize Kuscheltiere, wie der Fatboy von Sitzclub.de sind nicht nur echte Hingucker, sondern laden gleichzeitig zum Kuscheln und Toben ein. Auch viele große weiche Kissen und eine Kuscheldecke können eine ideale Zone zum Entspannen schaffen. Materialen wie Wolle oder Fleece sind dabei besonders weich und angenehm auf der Haut. Beim Kauf sollte man auf eine gute Waschbarkeit achten.

Kinder beim Spielen im Kinderzimmer
Kinder brauchen Platz zum Spielen! – Urheberrecht: alenkasm / 123RF Stockfoto

Raum für mehr Bewegung statt TV

Kinder verspüren einen enormen Bewegungsdrang. Damit sie diesem auch bei regnerischen Tagen in den eigenen vier Wänden nachkommen können, sollte das Kinderzimmer genug Platz und Gelegenheit zum wilden Spielen und Toben bieten. Ideal für kleinere Räume sind daher Hochbetten, da der Platz unter dem Bett für weitere Spielaktivitäten genutzt werden kann. Ein großer flauschiger Teppich sorgt für Rutschfestigkeit und warme Füße beim Spielen auf dem Boden. Zudem schafft er eine behagliche Atmosphäre. Auf elektronische Geräte sollte weitestgehend verzichtet werden. Fernseher und Computer üben eine zu hohe Anziehungskraft aus und werden häufig zu lange und unbeaufsichtigt genutzt. zudem nehmen sie den Raum zum Toben weg und gehen beim wüsten Spiel schnell zu Bruch!

Titelbild – Urheber: oksun70 / 123RF Lizenzfreie Bilder
bemalte Wand im Kinderzimmer – Urheberrecht: archidea / 123RF Stockfoto

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